Materialprüfamt MPA

Anerkennungen

Das Materialprüfamt verfügt über die notwendigen Anerkennungen, um seine Tätigkeit durchführen zu können. Die Anerkennungen werden ständig aktualisiert und angepasst.

Die Anerkennungen beinhalten insbesondere:

Europäische Anerkennung nach Bauproduktenverordnung

Das Materialprüfamt ist als Stelle Nr. 1076 nach der Bauproduktenverordnung europäisch anerkannt.

Die Anerkennung gilt für

  • Asphalt
  • Betonfertigteile
  • Gesteinskörnungen
  • Typ II - Betonzusatzstoffe und Zement
  • Entwässerungsgegenstände

Anerkennungsbereiche nach BauPVO

 

Mit Ausgabe vom 29.08.2018 wurde durch das Deutsche Institut für Bautechnik, Berlin eine Verlängerung der Notifizierung nach EU-BauPVO vorgenommen.

 

 

Anerkennung nach Landesbauordnungen

Das Materialprüfamt ist vom Ministerium der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz als oberster Bauaufsichtsbehörde bauaufsichtlich anerkannt als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle

  • für zahlreiche Bauprodukte, u. a. gemäß Bauregelliste A Teil 1 (zukünftig MVV TB)
  • für Bauprodukte zum Nachweis der Übereinstimmung nicht geregelter Bauprodukte
    mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung, sowie
  • als Überwachungsstelle für Beton auf Baustellen (ÜK2/ÜK3)

Anerkennungsbereiche nach LBO

Anerkennung nach RAP Stra

Das Materialprüfamt ist als Prüfstelle für Baustoffe und Baustoffgemische durch die zuständigen Landesbehörden der Bundesländer, insbesondere Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland, anerkannt.

Im Frühjahr 2018 fand eine Begutachtung der Prüfstelle durch die BASt, Bergisch-Gladbach und das LBM, Koblenz statt.

Die Prüfungsarten und Fachgebiete sind in der Anlage angegeben.

Privatrechtliche Anerkennung nach RAP Stra

Akkreditierung

Seit 1997 ist das Materialprüfamt als Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Die Akkreditierung umfasst zahlreiche Prüfverfahren insbesondere nach nationalen und europäischen Normen sowie Technischen Prüfvorschriften der Straßenbauverwaltungen. Die letzte externe Begutachtung fand im Jahr 2017 statt. Mit Bescheid vom 17 April 2018 erhielt das Materialprüfamt eine neue Akkreditierungsurkunde der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS, die nunmehr bis 16.04.2023 befristet ist.

Akkreditierungsurkunde als Prüfstelle

Darüber hinaus ist das Materialprüfamt seit 11.07.2013 nach DIN EN ISO/IEC 17065 als Zertifizierungsstelle für Gesteinskörnungen, Asphaltmischgut, Betonfertigteile, Zement, reaktive Betonzusatzstoffe und Entwässerungsgegenstände akkreditiert. Die Akkreditierung wurde in 2018 aktualisiert. Sie ist nunmehr bis 05.07.2023 gültig.

Akkreditierungsurkunde als Zertifizierungsstelle

Es wurden Unterlizenzvereinbarungen abgeschlossen, die zur Nutzung des IAF-MLA-Zeichens bzw. ilac-MRA-Zeichens (zusätzlich zum jeweiligen DAkkS-Zeichen) berechtigen. Diese sind vor allem für die Nutzung des internationalen Akkreditierungszeichens von Bedeutung, wenn Produkte außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zur Anwendung kommen.

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