Materialprüfamt MPA

Aktuelle Nachrichten

Preisänderung zum 01.07.2019

Zum 01.07.2019 werden die Preise des Materialprüfamts angepasst. Weite Informationen gibt das beigefügte Schreiben.

 

Leitung Materialprüfamt

Herr Prof. Dr. Breit wurde auf eigenen Wunsch von der Leitung des Materialprüfamtes der Technischen Universität Kaiserslautern (MPA KL) entpflichtet (s. Anlage).

Es ist sichergestellt, dass das Materialprüfamt weiterhin seine Leistungen aufrecht erhält.

 

ÜK2-Überwachung eingestellt

Das Materialprüfamt der Technischen Universität Kaiserslautern übernimmt personalbedingt ab dem 31. Januar 2019 keine Überwachungsaufgaben mehr im Bereich Beton nach DIN 1045-3 (ÜK2, ÜK3) und DIN 1045-4.

 

 

Aktualisierung Anerkennung nach Landesbauordnungen

Durch das DIBt wurde die Anerkennung des Materialprüfamts nach Landesbauordnungen überprüft und aktualisiert. Mit Ausgabe August 2018 wurde eine neue Bauaufsichtliche Anerkennung des MPA´s erteilt.

Anerkennungsbereiche nach LBauO (neu)

Re-Akkreditierung Zertifizierung

Im Jahr 2018 wurde die Re-Akkreditierung der Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17065 durchgeführt. Als Ergebnis wurde die vorhandene Akkreditierungsurkunde um fünf Jahre verlängert. Die neue Urkunde ist jetzt bis 5.7.2023 gültig.

 

Dementsprechend hat auch das DIBt seine Notifizierung nach EU-Bauproduktenverordnung aktualisiert.
Beide Urkunden sind unter „Ankennungen/Akkreditierung“ aufgelistet.

Re-Akkreditierung MPA

In den Jahren 2017 und 2018 lief das umfassende Re-Akkreditierungsverfahren des MPA. Das bezog sich zunächst auf die Re-Akkreditierung des Prüflabors nach DIN EN ISO/IEC 17025. Nach Abschluss aller Formalien wurde am 17. April 2018 durch die DAkkS eine neue Akkreditierungsurkunde  ausgestellt.

8. Neustadter WPK-Tage 2018

Auch im Jahr 2018 wurden zusammen mit dem Baustoffüberwachungsverein Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. am 28.02.2018 in Wartenberg und am 1.3.2018 in Kaiserslautern die Neustadter WPK-Tage abgehalten. In der Anlage finden Sie das Programm  der Neustadter WPK-Tage 2018.

MPA im Jahresbericht 2017

Jährlich informieren die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der TU Kaiserslautern in einem Jahresbericht  über die Arbeit des ablaufenden Jahres. Der Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres ist jetzt erschienen. Auf den Seiten 44/45 wird über die Aktivitäten des Materialprüfamtes(MPA) berichtet.

Rasterelektronenmikroskop

Das Rasterelektronenmikroskop (REM), das zusammen mit dem Fachgebiet Werkstoffe zur Untersuchung von Baustoffen genutzt wird, wurde Anfang 2017 ertüchtigt. Das erneuerte REM ist mit einem steuerbaren Probentisch (5 Achsen, davon 4 motorisiert), vergrößerter Vakuumkammer für 5 Proben gleichzeitig und optimierter Bedienelektronik und Bedienpult ausgestattet. Die EDX wurde auf Silicium-Driftdetektor (SDD) umgestellt, so dass bei gleichzeitig scharfen Spektren die Kühlung mit flüssigem Stickstoff entfallen kann. 

Jahresbericht 2016

Jährlich informieren die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der TU Kaiserslautern in einem Jahresbericht über die Arbeit des ablaufenden Jahres. Der Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres ist jetzt erschienen. Auf den Seiten 48ff wird über die Aktivitäten des Materialprüfamtes(MPA) berichtet.

Jahresbericht 2016

7. Neustadter WPK-Tage 2017

Die werkseigene Produktionskontrolle (WPK) ist das Herzstück der Güteüberwachung und Qualitätssicherung von Gesteinskörnungen und Baustoffgemischen. Deshalb werden auch im Jahr 2017 zusammen mit dem Baustoffüberwachungsverein Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. am 21.02.2017 in Neustadt und am 22.02.2017 in Kaiserslautern die Neustadter WPK-Tage abgehalten. In der Anlage finden Sie das Programm der Neustadter WPK-Tage und ein Bild von dem Seminar.

Bauproduktenrecht

Als Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 16.10.2014 in der Rechtssache C-100/13 wurde mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren eine Anpassung und Aktualisierung des deutschen Baurechts vorgenommen. Das EuGH-Urteil richtete sich gegen die Verwendung eines zusätzlichen nationalen Ü-Zeichens bei Bauprodukten, die bereits das europäische CE-Zeichen tragen. Die zusätzliche Kennzeichnung mit dem Ü-Zeichen ist seit dem 16.10.2016 nicht mehr möglich bzw. wirksam. Der Vollzugshinweis der Bauaufsicht des Landes Rheinland-Pfalz hängt an.


Die materiellen Anforderungen an Bauwerke bleiben gleichwohl bestehen. Diese werden in einer neu erstellten Verwaltungsvorschrift „Technische Baubestimmungen“ (VV TB) zusammengefasst. Redaktionelle Anpassungen der VV TB, die auf Änderungswünschen der EU-Mitgliedsländer beruhen, sollen bis Ende Januar 2017 abgeschlossen werden.


Die Musterbauordnung (MBO) als Vorlage für die jeweiligen Landesbauordnungen (LBO) wurde ebenfalls überarbeitet.

Asphalt als Abdichtung in Deponien

Das Materialprüfamt führt regelmäßig Kontrollprüfungen an Straßen und Wegen nach ZTV Asphalt durch.
Ein besonderer Anwendungsfall für den Einsatz von Asphalt ist die Abdichtung in Deponien (s. Bild).
Da bei Deponien die Beständigkeit gegen Einwirkungen über einen Zeitraum von mindestens 100 Jahren gewährleistet sein muss, hat der Gesetzgeber einen besonders hohen Standard der Ausführungsqualität vorgegeben.
Daher unterliegen „fremdprüfende Stellen“ der Akkreditierungspflicht.
Dementsprechend führt das Materialprüfamt in enger Zusammenarbeit mit entsprechenden Inspektionsstellen Kontrollprüfungen.
Die Prüfungen werden unter Anwendung der Güterichtlinien Abdichtungskomponenten aus Deponieasphalt der DGGT (Deutsche Gesellschaft für Geotechnik) durchgeführt.

Norm für Schachtabdeckungen

Im September 2015 sind die neuen europäischen Normen für Schachtabdeckungen DIN EN 124-1 bis -6 erschienen. Gegenüber der bisher gültigen Norm aus dem Jahre 1994 wurde die Anzahl der erfassten Materialien nennenswert erweitert und das Verfahren zur Überprüfung der Leistungsbeständigkeit europäisch angepasst. Inzwischen steht fest, dass die EU-Kommission aus formalen Gründen die Zustimmung als europäisch harmonisierte Norm verweigert. Damit werden die Normen ohne den Anhang ZA und ohne Vergabe des CE-Zeichens ab März 2017 gültig.

DAkkS-Begutachtung

Im Juni 2016 begutachtete die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) routinemäßig die Zertifizierungsstelle des Materialprüfamts. Die Akkreditierung ist eine Voraussetzung für die Anerkennung nach der Bauprodukten-Verordnung. Sowohl im Bereich der Zertifizierungsstelle als auch des Prüflabors ist inzwischen die Umstellung auf die sogenannte "flexible Akkreditierung" vollzogen, was eine schnellere Anpassung der Akkreditierung bei neuen oder geänderten Normen und Regelwerken ermöglicht. Dementsprechend wurde eine neue Akkreditierungsurkunde ausgestellt (Urkunde). Im Rahmen der Begutachtung wurde auch ein Witness-Audit in einem Asphalt-Mischwerk durchgeführt.

Anerkennung nach RAP Stra 15

Im Jahr 2015  sind neue "Richtlinien für die Anerkennung von Prüfstellen für Baustoffe und Baustoffgemische im Straßenbau" erschienen. Diese enthalten eine Reihe von kleinen Änderungen, u.a. im Hinblick auf die anzuerkennenden Fachgebiete und Prüfungsarten. Neu ist, dass die im jeweiligen Bundesland ausgesprochene Anerkennung bundesweit gilt. Die existierende Anerkennung des Materialprüfamts wurde durch den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz entsprechend umgeschrieben.

Extraktion von Asphaltproben

Ab dem 21.04.2016 ist die Extraktion von Asphaltproben zur Trennung in seine Komponenten Gesteinskörnung und Bitumen mit dem Lösungsmittel Trichlorethylen nur noch mit Sondergenehmigung erlaubt und darf nur in geschlossenen Systemen erfolgen. Das Materialprüfamt hat sich auf die Umstellung vorbereitet. Es wurde ein entsprechender  Vertrag mit dem Lieferanten des Lösungsmittels abgeschlossen, Sicherheitssysteme zur Handhabung des Lösungsmittels installiert und eine Bitumen-Spülmaschine beschafft. Mittelfristig ist man auf der Suche nach alternativen Extraktionsverfahren.

6. Neustadter WPK-Tage 2016

Am 23. und 24.02.2016 wurden gemeinsam mit dem Baustoffüberwachungswesen Hessen - Rheinland.Pfalz e.V. (BÜR HR) die sechsten "Neustadter WPK.Tage" durchgeführt. Die Veranstaltung richtete sich an Personen aus Kies-/Sand-/Naturstein- und Recyclingwerken, die von Regelung zur werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) betroffen waren.

Am ersten Tag wurden erweiterte Kenntnisse, am zweiten von Grundlagen der werkseigenen Produktionskontrolle von Gesteinskörnung vermittelt. Das Seminar war mit rd. 65 bzw. 60 Teilnehmern gut besucht.

Link zur Tagesordnung

MPA im Jahresbericht 2015

Jährlich informieren die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der TU Kaiserslautern in einem Jahresbericht über die Arbeit des ablaufenden Jahres. Der Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres ist jetzt erschienen. Auf den Seiten 42 bis 45 wird über die Aktivitäten des Materialprüfamts (MPA) berichtet.

Jahresbericht 2015

Neustadter WPK-Tage 2016

Die werkseigene Produktionskontrolle (WPK) ist das Herzstück der Qualitätssicherung von Gesteinskörnungen und Baustoffgemischen. Deshalb wurden zusammen mit dem Baustoffüberwachungsverein Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. die Neustadter WPK-Tage ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr finden am 23.02.2016 in Neustadt und am 24.02.2016 in Kaiserslautern Seminarveranstaltungen statt. Das Seminar in Kaiserslautern findet in Gebäude 1 (Fachbereich Architektur), Raum 1-160 der Technischen Universität statt.

5. Neustadter WPK-Tage 2015

Am 24. und 25.02.2015 wurden gemeinsam mit dem Baustoffüberwachungsverein Kies, Sand und Splitt Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. (BÜV HR) die fünften „Neustadter WPK-Tage“ durchgeführt. Die Veranstaltung richtete sich an die mit der Durchführung der werkseigenen Produktionskontrolle von Gesteinskörnungen und Baustoffgemischen befassten Mitarbeiter der Werke. Das Seminar war mit rd. 70 bzw. 80 Teilnehmern gut besucht.

Der erste Tag in der TU Kaiserslautern konzentrierte sich auf die Themen „Neues aus der Normung“, „Geologie/Mineralogie von Lagerstätten/Gesteinskörnungen“ und „Verwertung mineralischer Bauabfälle“. Der zweite Tag in Neustadt widmete sich den Themen „werkseigene Produktionskontrolle und Zertifizierung“, „Asphaltstraßenbau“ und „Konformitätszeichen, Leistungserklärung, Lieferscheinkennzeichnung“.

MPA im Jahresbericht 2014

Die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der TU Kaiserslautern informieren turnusmäßig in einem Jahresbericht über die Arbeit des abgelaufenen Jahres. Der Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres ist jetzt erschienen. Auf den Seiten 34 bis 41 wird über die Aktivitäten des Materialprüfamts berichtet.

Jahresbericht 2015

Neustadter WPK-Tage 2015

Die werkseigene Produktionskontrolle (WPK) ist das Herzstück der Qualitätssicherung von Gesteinskörnungen und Baustoffgemischen. Deshalb wurden zusammen mit dem Baustoffüberwachungsverein Kies, Sand und Splitt Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. die Neustadter WPK-Tage ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr findet am 24.02.2015 in Kaiserslautern und am 25.02.2015 in Neustadt eine Seminarveranstaltung statt.


Das Seminar in Kaiserslautern findet in Gebäude 1 (Fachbereich Architektur) der Technischen Universität statt.

Prof. Wolfgang Breit in den Vorstand des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton gewählt

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStB) hat im November 2014 in Düsseldorf Prof. Wolfgang Breit in den Vorstand des Vereins gewählt.

Der Deutsche Ausschuss für Stahlbeton besteht seit 1907 und ist das national und internal renommierte deutsche Fachgremium, das sich mit Anwendung und Weiterentwicklung der Betonbauweise befasst. In mehr als 30 Gremien beschäftigt sich der Verein fortlaufend mit aktuellen Fragestellungen aus Baustofftechnologie, Bemessung und Konstruktion. Im Vordergrund der Arbeiten stehen Forschungsaktivitäten, die Erstellung von Richtlinien und die Dokumentation des Wissenszuwachses in eigenen Publikationen. Traditionell begleitet der DAfStb alle maßgebenden Normenausschüsse mit personengleichen eigenen Ausschüssen. 

Mit Prof. Wolfgang Breit und Prof. Jürgen Schnell, der den Deutschen Ausschuss für Stahlbeton als Vorsitzender leitet, sind nunmehr zwei Vertreter der Technischen Universität Kaiserslautern in diesem für das Bauwesen richtungsweisenden Gremium vertreten.

Neue MPA-Fahrzeuge

Mitarbeiter des Materialprüfamts führen in zunehmendem Maße im Außendienst auf der Baustelle und in Werken Probenahmen und Baustoffuntersuchungen durch. Um die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Materialprüfamts in diesem Bereich zu erhöhen, wurde Ende des Jahres der 12 Jahre alte Transporter durch zwei neue leistungsfähige, nach neuestem Stand der Technik ausgerüstete Fahrzeuge ersetzt: einen MB-Sprinter 4x4 mit Stromerzeuger 5 kV vorwiegend für Untersuchungen an Betonbauwerken und ein MB-Vito 4x4 vorwiegend für Untersuchungen im Asphaltbereich. Beide Fahrzeuge verfügen über Signalleuchten für die Verkehrssicherung und über die notwenigen Einbauten für Arbeitsmittel (z.B. Bohrhämmer), Prüfinstrumente und anderes Equipment.

Anerkennung

Im letzten Jahr hat das Materialprüfamt erstmals das aufwändige zweistufige Anerkennungs­verfahren als Zertifizierungsstelle nach neuer Europäischer Bauprodukten-Verordnung (BauPVO) durchlaufen. Im Mai 2014 wurde das Materialprüfamt wieder durch die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) begutachtet. In diesem Zusammenhang wurde die Akkreditierung als Zertifizierungsstelle von der europäischen Norm DIN EN 45011 auf die internationale Norm DIN EN ISO/IEC 17065 umgestellt.

 

Die Begutachtung beinhaltete auch ein sogenanntes Witness-Audit, das diesmal in einem Betonfertigteilwerk stattfand. Aufgrund von Kundennachfragen wurde in diesem Jahr die bauaufsichtliche Anerkennung auf weitere Betonfertigteile und Typ II-Betonzusatzstoffe erweitert. Da sich eine harmonisierte Norm für Schachtabdeckungen in Vorbereitung befindet, wurde für diese zusätzlich zu der bestehenden Akkreditierung als Prüflabor eine DAkkS-Akkreditierung als Zertifizierungsstelle erwirkt.

 

Bestandteil der DAkkS-Begutachtung waren auch wieder die Prüflabors. Diese sind seit 1997 für genormte und bauaufsichtlich zugelassene Baustoffe nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. In diesem Jahr erfolgte die Umstellung auf flexible Akkreditierung, so dass Regelwerksänderungen automatisch mit erfasst sind. Für Straßenbauprodukte existiert weiterhin eine Anerkennung als RAP Stra-Prüfstelle.

Modernisierung der Prüfmöglichkeiten

Nachdem in den Jahren 2012 und 2013 neue Labors für Festbetonprüfung und Strukturanalyse eingerichtet wurden, wurde im Jahr 2014 ein neuer Messraum für physikalische Prüfungen von Gesteinskörnungen in Betrieb genommen (Bild links). Eine weitere Investition betraf die Anschaffung eines optischen Messsystems für die zerstörungsfreie Verformungsmessung vorwiegend von Stahlzugproben (Bild rechts).

 

WPK-Tage: Workshop Leistungserklärung

Auch in diesem Jahr wurden zusammen mit dem Baustoffüberwachungsverein Kies, Sand und Splitt Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. am 24. und 25.02.2014 die Neustadter WPK-Tage abgehalten. Die Veranstaltung richtete sich an die mit der Durchführung der werkseigenen Produktionskontrolle von Gesteinskörnungen und Baustoffgemischen befassten Mitarbeiter der Werke. Das Seminar war mit rd. 80 Teilnehmern gut besucht.
Mit Gültigwerden der neuen Europäischen Bauprodukten-Verordnung sind die Werke verpflichtet, für die von Ihnen hergestellten Produkte Leistungserklärungen zu erstellen. Am 24.02.2014 wurde daher nachmittags in einem Workshop die Erstellung von Leistungserklärungen erläutert und anhand von Beispielen erprobt. Die Bilder zeigen Momentaufnahmen aus dem Workshop.

MPA im Jahresbericht 2013

Jährlich informieren die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der TU Kaiserslautern in einem Jahresbericht über die Arbeit des abgelaufenen Jahres. Der Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres ist jetzt erschienen. Auf den Seiten 36 und 37 wird über die Aktivitäten des Materialprüfamts (MPA) berichtet.

Jahresbericht 2013 (Seiten 36/37)
Jahresbericht 2013

Neustadter WPK-Tage 2014

Die werkseigene Produktionskontrolle (WPK) ist das Herzstück der Qualitätssicherung von Gesteinskörnungen und Baustoffgemischen. Deshalb wurden zusammen mit dem Baustoffüberwachungsverein Kies, Sand und Splitt Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. die Neustadter WPK-Tage ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr findet am 24.02.2014 in Kaiserslautern und am 25.02.2014 in Neustadt eine Seminarveranstaltung statt.

Das Seminar in Kaiserslautern findet in Gebäude 1 (Fachbereich Architektur) der Technischen Universität statt. Wir machen darauf aufmerksam, dass durch Brückenbauarbeiten die Gottlieb-Daimler-Straße für KFZ gesperrt ist.

GreenTec Awards 2014: Stimmen Sie für die TU Kaiserslautern

Die GreenTec Awards sind Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis und werden einmal jährlich für Umweltengagement und grüne Umwelttechnologien verliehen. Die TU Kaiserslautern (Fachgebiete Massivbau sowie Werkstoffe im Bauwesen) ist mit ihrem Partner COBIAX in der Kategorie Bauen&Wohnen von einer Jury unter einer Vielzahl von Bewerbern unter die letzten 10 gewählt worden. Wer letztlich gewinnt, wird in einem online-Voting entschieden. Bitte unterstützen Sie uns und kreuzen das Projekt Ressourcen- schonendes Cobiax-Leichtbauverfahren für Betondecken an
(www.greentec-awards.com/wettbewerb/online-voting.html). Der Preis wird im Mai 2014 zur Eröffnung der weltweit größten Umwelttechnologiemesse IFAT vergeben werden. Die Weltleitmesse für Wasser- Abwasser-, Abfall- & Rohstoffwirtschaft wird alle zwei Jahre von der Messe München International ausgerichtet

(08.012.2014)

Bauaufsichtliche Anerkennung

Mit der Erteilung des Anerkennungsbescheides durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), Berlin wurde das aufwändige Anerkennungsverfahren nach neuer Europäischen Bauprodukten-Verordnung (BauPVO) zum Abschluss gebracht. Das Materialprüfamt ist als Stelle Nr. 1076 als Zertifizierungsstelle für Bauprodukte in Brüssel registriert und darf für Gesteinskörnungen, Fertigteile, Asphalt und Zement eine entsprechende Zertifizierung durchführen.

Anerkennungsbescheid des DIBt

Erst-Akkreditierung als Zertifizierungsstelle

Das Materialprüfamt war bislang nur als Prüflabor für zahlreiche Prüfverfahren akkreditiert. Mit gültig werden der europäischen Bauproduktenverordnung (BauPVO) am 1. Juli 2013 setzt die Tätigkeit als Zertifizierungsstelle für Bauprodukte eine Akkreditierung nach DIN EN 45011 voraus. Das Materialprüfamt hat sich intensiv mit den geänderten Randbedingungen auseinandergesetzt. Als Ergebnis erhielt das Materialprüfamt mit Datum vom 11.07.2013 eine Akkreditierungsurkunde als Zertifizierungsstelle für Gesteinskörnungen, Asphaltmischgut, Betonfertigteile und Zement, die fünf Jahre gültig ist. Eine entsprechende Notifizierung durch das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt ist in Vorbereitung.

Akkreditierungsurkunde des MPA´s

Re-Akkreditierung als Prüflabor

Seit 1997 ist das Materialprüfamt als Prüflabor nach ISO 17025 akkreditiert. Alle fünf Jahre muss diese Akkreditierung erneuert werden. Nach einer externen Begutachtung der Prüflabore des Materialprüfamts durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH DAkkS vor einigen Monaten wurde nunmehr eine neue Akkreditierungsurkunde ausgestellt. Diese ist bis 28.05.2018 gültig.


Aktuelle Akkreditierungsurkunde des MPA´s

MPA im Jahresbericht 2012

Wie schon in den letzten Jahren informieren die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der TU Kaiserslautern in einem Jahresbericht über die Arbeit des abgelaufenen Jahres. Auf den Seiten 18 und 19 des Berichtes für das Jahr 2012 wird über die Aktivitäten des Materialprüfamts (MPA) berichtet.


Jahresbericht 2012 (Seite 18/19)

Jahresbericht 2012

Neustadter WPK-Tage 2013

Am 11. und 12.03.2013 wurden gemeinsam mit dem Baustoffüberwachungsverein Kies, Sand und Splitt Hessen – Rheinland-Pfalz e.V. (BÜV HR) die dritten „Neustadter WPK-Tage“ durchgeführt. Der erste Tag in der TU Kaiserslautern konzentrierte sich auf prüftechnische Fragen aus den Themenbereichen Probenahme und Prüfmittel, Frostprüfung und mechanische Beanspruchung. Die Vorträge wurden durch Laborvorführungen ergänzt. Der zweite Tag im Industriehaus in Neustadt widmete sich der Durchführung der werkseigenen Produktionskontrolle, der neuen EU-Bauproduktenverordnung und dem Bündnis „Kreislaufwirtschaft auf dem Bau“.

Programm

Strukturlabor

Das Strukturlabor des MPA´s mit licht- und rasterelektronenmikroskopischen Untersuchungsgeräten ist im Januar 2013 in neue Räumlichkeiten umgezogen. In diesem Zusammenhang wurde das vorhandene Rasterelektronenmikroskop (mit EDX) durch Einbau einer neuen Elektronik vollständig modifiziert.

Neues Betonlabor

Ende des Jahres wurde ein neues Labor für Festbeton- und Natursteinprüfungen in Betrieb genommen. Die Prüfmaschinen mussten wegen der zunehmenden Betonierarbeiten von großen Bauteilen aus der kleinen Prüfhalle verlegt werden. Im Rahmen von Umorganisationen sind weitere Verlegungen von Räumlichkeiten vorgesehen, die den Bereich Gesteinskörnungen und die Mikroskopie betreffen.

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